Am aktuellen Wochenende vom 23. bis 25.11.2018 findet in Bonn am Friedrich-List-Berufskolleg die Herbst-Arbeitstagung von linuxmuster.net statt. Chris Weikl vom Orgateam konnte uns dankenswerterweise diesen Tagungsort zur Verfügung stellen. Einige früh angereiste Teilnehmer konnten dank perfekter Organisation und Vorbereitung des Tagungsortes bereits den Freitag Nachmittag nutzen, um an ersten Themen zu arbeiten. Abends trafen sich dann alle Teilnehmer/innen im Hotel zur offiziellen Eröffnung der Tagung.

Samstag, 24.11.2018

Der Vormittag war geprägt von Berichten aus den einzelnen Arbeitsgruppen wie Entwicklung, Infrastruktur, Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit. Dabei nahm erwartunsgemäß der aktuelle Entwicklungsstand der linuxmuster.net v7 den größten und spannendsten Raum ein.

Neben vielen technischen Details und den Änderungen gegenüber der aktuellen linuxmuster.net 6.2 berichteten die Entwickler von einer großen Schule in Ulm (über 3000 User und über 1000 Clients), die linuxmuster.net v7 bereits produktiv einsetzt. Diese Referenz zeigt bereits jetzt die zu erwartende Leistungsfähigkeit der kommenden Version 7.

LMN v7 richtet sich durch seine technische Basis an den Anforderungen einer zukunftsfähigen Schulnetzwerklösung aus. Beispielweise werden Funktionen und Berechtigungen wie Internetzugang, WLAN, Drucken, Tauschlaufwerke usw. benutzerbasiert durch „Gruppen in Gruppen“ realisiert, was in Hinblick auf erweiterte IT-Infrastrukturen an den Schulen (z.B. Tablets, BYOD u.a.) eine wesentlich höhere Flexibilität in der Implemenierung und Nutzung von aktuell und künftig notwendigen oder gewünschten Features ermöglicht als ein raum- und gerätebezogener Ansatz.

linuxmuster.net v7 bietet auch eine echte Mehrschulfähigkeit. So wird es möglich sein, mit LMN 7 auch mehrere, voneinander getrennte Schulen mit einer Installation abzubilden und zu verwalten. Dieses Feature macht linuxmuster.net v7 auch besonders interessant für Schulträger, um die Infrastruktur ihrer Schulen zu konsolidieren, indem nicht jede Schule ihre eigene Serverinfrastruktur und Schulnetzwerklösung benötigt.

Neben bewährten Features wie dem PXE-Bootmanagement Linbo, bei dem sich im Vergleich zu LMN 6.2 nichts ändern wird, setzt die v7 auf „Single Sign On“ (einmalige Anmeldung zur Nutzung aller Funktionen und Dienste), eine moderne WebUI für die administrativen und pädagogischen Funktionen für Administratoren und Lehrkräfte, die dank Responsive Design auch mit Mobilgeräten nutzbar ist.

Dank Linbo wird es auch in der v7 möglich sein, an den Clients Linux einzusetzen, sowie dank Dual- bzw. Multiboot auch Windows und Linux parallel zur Verfügung zu stellen.

Neu wird auch der modulare Aufbau von LMN v7. Ein Betrieb mit nur 2 virtuellen Appliances (Firewall sowie LMN-Server) ist genauso möglich wie der Betrieb mit zusätzlichen virtuellen Maschinen wie einem OPSI-Server oder einem Docker-Server, über den sich dann z.B. Maildienste implementieren lassen.

Update 12:56 Uhr

Nach der anfänglichen Plenumphase arbeiten wir aktuell in den verschiedenen Gruppen wie Entwicklung, Dokumentation usw. an den dort aktuellen Themen.

Update 15:42 Uhr

Nach dem Mittagessen geht die Arbeit in Kleingruppen weiter. Ein paar Impressionen vom Vormittag gibt es jetzt in der Bildergalerie.

Update 21:03 Uhr

Wir sind noch immer beim Arbeiten, und es geht noch weiter – mit open end.

Sonntag, 25.11.2018

Seit gut einer Stunde läuft Teil 2 der Tagung. Aktuell knüpfen die einzelnen Teilnehmer und Gruppen an das an, womit wir gestern irgendwann mehr oder weniger in der Nacht aufgehört haben.

Update 11:45 Uhr

Die Abschlussbesprechung vor dem abschließenden Mittagessen hat begonnen. Alle Teams berichten, was besprochen und woran gearbeitet wurde.

Das Doku-Team hat z.B. an einem Überblick über die Funktionen der LMN v7 mit Schwerpunk auf die Neuerungen gearbeitet, einen entsprechenden Abschnitt in die Dokumentation für die v7 eingepflegt sowie erste Teile der Dokumentation zur neuen Schulkonsole (WebIU) erstellt.

Das Entwickler-Team hat intensiv am Fortschritt von LMN v7 gearbeitet, um weitere Schritte in Richtung Beta-Version zu gehen.