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 [[anwenderwiki:linbo:linbo_boot_usb_sticks]] 

Linbo USB Stick erstellen

Linbo hat seit der Version 1.1.13 die Möglichkeit bootfähige USB Sticks zu erstellen.

Das geht mittels:

make-linbo-media -u -d /dev/sdx -g <hwk>

eine Beschreibung ist hier:

http://lml.support-netz.de/trac/wiki/LINBO-Boot-Medien

Clients mit USB-Stick Aussaugen/Betanken

Man kann diese Verfahren weiterspinnen, indem man einen großen USB-Stick nimmt (ich habe 4 GB verwendet) und den cache von Linbo gleich auf den Stick legt. So kann man Images von Clients ohne Netzwerk und ohne lokales linbo hohlen, und man kann Images direkt über den Stick betanken (Praktisch für Laptops).

Um das zu erreichen muß man den Stick folgendermaßen Paritionieren:

sdb1 FAT32 512 MB sdb2 reiserFS Rest

USB-Stick am server Partitionieren

fdisk /dev/sdx Dann alle Partitionen löschen und danach eine primäre Partition mit 512MB anlegen und als Filesystem „b“ W95 FAT32 Labeln (mittels „t“→„b“ ). Dann eine weiter primäre Partition über den Rest des Sticks erstellen. Das Label sollte schon „83“ LINUX sein. Die Änderungen mittels „w“ auf den Stick schreiben.

Dann den Stick formatieren:

  • sdx1 als FAT32 mittels mkfs.vfat /dev/sdx1
  • sdx2 als reiserFS mittels mkreiserfs /dev/sdx2

HINWEIS: wenn man am server eine Partition formatiert, so sollte man wirklich ganz sicher sein, dass es nicht die Falsche ist!

Nun ist reiserfs auf dem server nicht installiert: entweder man installiert es nach mittels

aptitude install reiserfsprogs

oder man formatiert den Stick an einer anderen Linuxkiste.

Anpassen der start.conf

Dann muß man die start.conf der Hardwareklasse sichern:

cp start.conf.<hwk> start.conf.<hwk>.bak Und den cache Eintrag ändern:

vi start.conf.<hwk> Ändern von:

Cache=/dev/sda4 zu

Cache=/dev/sdb2

In aller Regel hat man ja nur eine Festplatte im Client und somit ist der USB-Stick sdb.

Nun muß man die linbofs.gz neu erstellen lassen:

update-linbofs

und danach kann man mittels:

make-linbo-media -u -d /dev/sdx -b -g <hwk>

den Stick beschreiben. Dabei finden nur Änderungen auf sdx1 statt, Images auf dem Stick bleiben erhalten.

Ich habe

-b

eingefügt, um auch einen „debug“ Menüeintrag zu erhalten.

Nun muss man nur noch den Client auf „booten von USB-Stick“ umstellen. Am besten steckt man den Stick ein und geht ins bootmenü (meist F12 bei notebooks und F8 bei Desktoprechnern). Ansonsten muss man im BIOS die Bootreihenfolge einstellen (Stick vorher einstecken, sonst taucht er nicht auf). Ich boote vom Stick als Festplatte, als nicht SuperFloppy oder sowas.

Rechner die älter als 3 Jahre sind können wahrscheinlich nicht vom Stck als Festplatte booten …

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